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History

Hut, hut, hut [hat hat hat]

Seit dem Wintersemester 07/08 gibt es an der Hochschule Aalen wieder ein Footballteam,
die »Limes Praetorians«.

Angefangen hat alles schon vor Jahren mit dem damaligen Pressereferenten der Hochschule, Mark Dressler. Er brachte den American Football an die Hochschule und leitete einige Semester die „Aalstars“.Limes Praetorians American Football Mit seinem Weggang starb diese Sportart an der HTW aus und es fand sich lange Zeit niemand, der den Trainingsbetrieb aufrecht erhalten konnte.

Ferdinand Reinauer, der seit dem Sommersemester 2007 das Sportreferat im Unabhängigen Studierendenausschuss UStA betreut, hatte von den „Aalstars“ gehört und ergriff die Chance, die amerikanische Sportart an der Hochschule Aalen wieder neu zu beleben. Mit Michel Christmann, Student der Augenoptik, stellte er in kürzester Zeit ein neues Team auf die Beine. Zunächst lief das Probetraining im Sommersemester 2007 in der Greuthalle an, doch schon bald wurde eine Möglichkeit entdeckt, das Training weiter auszubauen.

Im Sommersemester die ersten Testspiele
Mit dem Sportverein MTV Aalen fand sich im vergangenen Jahr ein Partner, der nicht nur das Trainingsgelände zur Verfügung stellt, sondern sich auch um die Finanzierung der VerbandsgebührenLimes Praetorians American Football kümmert, denn noch im Sommersemester 2008 sollen die ersten Testspiele stattfinden. Für das Jahr 2009 ist dann unter dem Dach des American Footballverbandes Baden-Württemberg der offizielle Ligaspielbetrieb geplant. In Ostwürttemberg und der näheren Umgebung wird es dann neben den Crailsheim Titans, den Ulmer Sparrows, den Ostalb Highlanders Heidenheim und den Schwäbisch Hall Unicorns eine weitere starke Footballmannschaft geben.

Das Team, das zum Großteil aus Studenten der Hochschule Aalen, aber auch aus zahlreichen Nichtstudenten zusammensetzt, freut sich über regen und stetigen Zuwachs – und der wird auch benötigt, denn ein gut agierendes Footballteam besteht aus 30 bis 40 aktiven Spielern. Die Ausrüstung wird vom AStA/UStA der HTW für die Studenten gestellt. Lediglich der Vereinsbeitrag von 54 Euro pro Jahr wird an den MTV Aalen gezahlt, auch des Versicherungsschutzes wegen.

Das Training selbst ist mit Ausdauertraining, Krafttraining (im Kraftraum) und dem eigentlichen Footballtraining auf dem Platz sehr abwechslungsreich. Aber auch Theoriestunden stehen für die Akteure auf dem Programm, denn die Spielzüge sind das A und O des Footballs.

Amercian Football, ein Vollkontaktsport
American Football ist ein sehr körperbetontes, ein mit Vollkontakt gespicktes Spiel und geprägt durch viel Kraft , Masse und Schnelligkeit. Die Spieler tragen deshalb die charakteristischen Football-Schutzausrüstungen mit Schulterpolstern,Ein Limes Praetorianer im Fight Helm und Mundschutz. Aber auch ein hohes Maß an Mannschaftsgeist und mentaler Stärke ist gefragt. Ehre, Teamgeist, Zusammenhalt und Disziplin – dafür steht American Football. Gerade deshalb haben sich die Footballer der HTW Aalen für den Namen »Limes Praetorians« entschieden.

Die Prätorianer waren die Leibgarde im römischen Reich, die den Kaiser vor Gefahren schützte. Sie stand für Ehre und Mut, für Stärke, Kraft und Zusammenhalt. Aalen als Standort eines ehemaligen Römerkastells mit dem Limes als Schutzwall verpflichtet quasi zum Namen, wie ihn die Hochschul-Footballer gewählt haben.

Entsprechend engagiert sich das Team auch außerhalb des Trainings, wie zum Beispiel auf der Newie Party, auf der die Jungs mit einer eigenen Footballbar vertreten waren oder beim nun anstehenden Hochschulsportfest im Sommersemester 2008.

Interesse geweckt?
Alle neugierigen Studenten, die sich angesprochen fühlen und sich für diesen Vollkontakt- und Teamsport interessieren, können gern beim Training vorbeischauen oder sich per Mail an das Sportreferat des UStA wenden.
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Das Vollkontakttraining ist zwar derzeit den männlichen Studierenden
vorbehalten, aber vielleicht finden sich ja Studentinnen, die schon Erfahrungen im Bereich Tanz und Akrobatik haben und ein Cheerleaderteam auf die Beine stellen möchten.

Autor Janine Kühne

 

 
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